Informationen aus der Bezirksvertretung Rhynern
„Traumhafte“ Schulbedingungen für Rhyneraner Grundschüler
Lange Renovierungsphase an der Carl – Orff – Schule mit einem überzeugendem Ergebnis
abgeschlossen.

Bei der Einweihungsfeier mit vielen Gästen war es ganz deutlich zu spüren: Schüler, Eltern und Lehrer feierten bewusst und mit viel Freude die offizielle Übergabe der ganzheitlich sanierten Grundschule im Zentrum von Rhynern mit einer bunten Palette von erfrischenden Auftritten.
„Es ist eine Schule zum Wohlfühlen“ und „wir sind alle positiv überrascht, dass unsere Ideen und Gedanken von Grundschule an dieser Stelle vom Planungsteam und dem Architekten so schlüssig umgesetzt werden konnte“, so Schulleiterin Ursula Harkenbusch
Oberbürgermeister Thomas Hunsteger Peter betonte in seiner Ansprache, dass die komplette Sanierung der letzten Schule im Stadtbezirk, im Umfang und der Umbauzeit fast einem Neubau gleichkomme und mit 3.1 Mio Euro aus dem Konjunkturpaket finanziert worden sei. Dass dieser hohe Betrag sinnvoll eingesetzt wurde konnten alle Besucher feststellen. Neue, helle und universell zu nutzende gläserne Pausenhalle, zusätzliche Räume für den Förderunterricht, lichte Flure und ergänzende Ausstattungen in den Bereichen Musik und Naturwissenschaften. Natürlich auch umfangreiche Verbesserungen im energetischen Bereich. Nicht zu vergessen und kaum zu übersehen, die kleine Sportanlage mit Tartanboden und Ballfangzäunen im Zentrum des Schulhofes.
„In einer so schönen, aber durchaus funktionalen Schule möchte man auch noch mal Schülerin sein“, lobte Bezirksvorsteherin Doris Conrady die gelungene Sanierung.
Im Rahmen der Einweihungsfeier der fast „neuen“ Schule noch ein Novum: Ein neuer Schulsong -„Ja, Clever, Offen und Stark sind wir“ – wurde von Schülern, Eltern Lehrern gemeinsam vorgetragen und ließ vergessen, das zwei Jahre Schulbetrieb in der Sanierungsphase nicht immer einfach gewesen sind.
Ein weiterer Schritt auf dem Weg, gute Rahmenbedingungen für „Lernen“ und „Bildung“ , für Schüler und Lehrer, zu schaffen und ständig weiterzuentwickeln.
Kita „Zur Hl. Familie“ in Westtünnen wird erweitert und renoviert
Der Ausbau der Kindertagesstätte "Zur Hl. Familie" in Westtünnen trägt dazu bei, die angestrebte Versorgung von 35% Kindern unter drei Jahrenim Stadtbezirk Hamm – Rhynern bis zum Jahresende zu erreichen.

Bewilligungsbescheid liegt vor, Erweiterungspläne sind fertig, die Ausschreibung ist gelaufen, eine Baugenehmigung steht kurz bevor. Die geplante Baumaßnahme zur Erweiterung und Optimierung des bisherigen Betreuungsangebotes der Kita „Zur Hl. Familie“ an der Delpstraße in Westtünnen kann beginnen. Dieses positive Bild präsentierten Alfons Schulze – Geiping vom Kirchenvorstand, Wilhelm Teigelkötter als Architekt und Ute Stromberg als Leiterin der Einrichtung der CDU Bezirksfraktion bei ihrem Informationsbesuch.
Etwa 72 m² Nutzfläche entstehen neu, ohne die gefällige Form des Baukörpers auffällig zu verändern. Durch die Erweiterung und Optimierung bestehender Räume kann das U3
Betreuungsangebot auf 20 Plätze aufgestockt werden, insgesamt bietet die Kita dann 80 statt bisher 85 Betreuungsplätze an, die Personalanpassung erfolgt individuell.
Die Gesamtinvestition von etwa 300 000 Euro wird mit 255 000 Euro aus Mitteln des U3- Sonderprogramms des Landes NRW gefördert, 15 % sind Eigenmittel des Trägers.
Vor Beginn des neuen Kindergartenjahres werden die Bauarbeiten, die parallel zum Betrieb der Einrichtung erfolgen, erledigt sein. Neben der Erweiterung erfolgt auch eine Sanierung der Außenhülle des bestehenden Baukörpers. „Wir erreichen dann den Standard eines Neubaus“, so Architekt Wilhelm Teigelkötter.
„Die planvolle Erweiterung lässt flexible Umgestaltungen zu“ so Ute Stromberg, „ um im Bedarfsfall auch noch mehr Plätze schaffen zu können“.
Kinder sind Boten des Glücks, so lautet ein chinesisches Sprichwort. Hier werden sie gut empfangen.
Ein Stadtbezirk im Grünen
Wohnen, leben und arbeiten in einem Bezirk muss kein Gegensatz sein!
Vor 300 Gästen, tradit
ionell herausgestellte Berufsgruppe diesmal die Feuerwehr,stellte Bezirksvorsteherin Doris Conrady im angenehmen Ambiente der Konrad – Adenauer- Realschule in ihren „Streiflichtern“, einer Bildbetrachtung, densüdlichen Bereich d er Stadt Hamm als lebens –und liebenswerte Einheit besonders heraus.
Die Prägung des größten Bezirks dur ch historische und aktuelle Landwirtschaft in Verbindung mit modernem Gewerbe und Industrie sei nicht unbedingt ein Gegensatz, sondern bei entsprechender Gestaltung durchaus Ergänzung. Mit neuen Gewerbeansiedlungen, deutlichen Infrastrukturverbesserungen im Schul – und Kita Bereich, sowie bei Sport – und Freizeitanlagen, aber auch bei Einrichtungen der Daseinsvorsorge bleibe der hohe Wohn – und Freizeitwert erhalten, so die Bezirksvorsteherin.
Der musikalischen Rahmen durch die „A2 – Autobahnkapelle“ unter der Leitung von Heribert Reißmann, das Gespräch mit dem „Iron Man“ Georg Mitlewski und die Rockeinlage „Nothing else matters“ durch Hagen Brüggemann, aus der Fernsehsendung „Wetten das..“ bekannt und von Volker Scholz unterstützt, stellte den lokalen Bezug des Abends in besonderer Weise heraus.
Mit seinen Ausführungen zur Gesamtstadt Hamm, deren Herausforderungen und positiven Entwicklungen in viele Bereichen, schloss Oberbürgermeister Thomas – Petermann in seinem Grußwort den Bogen über den Bezirk dann hinaus mit dem anerkennenden Hinweis: „In Hamm – Rhynern wohnt man gut“.
Als krönenden Abschluss des Empfangs erhielten vier besonders engagierte Bürger – Jörg Breuning, Willibald Rosner, Hartmut Schlickmann, Elisabeth Wollschlaeger -

die Bezirksmedaille als Anerkennung für ihre langjährige ehren-amtliche Tätigkeit im und für die Menschen des Bezirks.
„Sie schaffen den Zusammenhalt, den wir als Gesellschaft brauchen, ohne Sie bräche unser Gemeinwesen zusammen“, so fasste die Bezirksvorsteherin die unterschiedlichen Aktivitäten der Geehrten zusammen.
Kita „Pusteblume“ in eigenen Räumen
Strahlende Gesichter von Kindern und Eltern bei der Einweihung der neuen Kita.

Helle und zweckmäßige Räume für Kinder und Mitarbeiter, eine schöne Spielplatzaußenanlage, eine zusätzliche Gruppe für Kinder, drei zusätzliche Arbeitsplatze, all das bietet die Kita“ Pusteblume“ an ihrem neuen Standort mitten im Rhyneraner Wohngebiet „Auf dem Braken“. Alle Plätze der Kita sind schon belegt, der Bedarf ist also da.
Der schwierige und unsichere Weg, den die Elterninitiative seit 35 Jahren bis zu diesem Tag gegangen ist, gehen musste, gehört der Vergangenheit an. Zukunft ist zu Recht bei einer solchen Eröffnung das Zauberwort. „Unsere Zukunft sind die Kinder“ so Oberbürgermeister Thomas Hunsteger –Petermann und „Wir müssen sie mitnehmen auf unserem Weg“.
Auch der neue Baum im Eingangsbereich, symbolisch gepflanzt von Kindern, finanziert aus der Aktion Saubermann im Bezirk, unterstützte den Gedanken von „Zukunft“.

Diese Gedanken nicht nur zu diskutieren sondern erfolgreich in die Praxis umzusetzen, als weiteren Schritt beim planmäßigen Ausbau der Kindertagesstätten in unserem Stadtbezirk Hamm – Rhynern, das ist hier gelungen.
Fakten/Daten:
- Neubau Kita für zweiGruppen (30 Kinder, davon 16 im U3 Bereich)
- Drei neue Arbeitsplätze für Erzieherinnen
- Investorenmodell auf Städtischen Grundstück
- Sicherheit für alle Beteiligten in den nächsten 20 Jahren

- Kosten etwa eine Million Euro
- Hohes Engagement der Familien als Elterninitiative.
Neue Baumöglichkeiten in in Westtünnen??
„Die bekannten Baugebiete in unserem Stadtbezirk sind bis auf wenige Einzelplätze sehr schnell bebaut worden“, stellt die CDU Bezirksfraktion in ihrer Anregung vom 22.11.2011 fest. Sie schlägt daher vor, den Bereich Unterer Heideweg/Pählenweg in Westtünnen für eine Wohnbebauung zu entwickeln. Die Bauverwaltung sieht z. Zt. nur für dieses Gebiet im Stadtbezirk eine kurzfristige Entwicklungsperspektive.
Die Fläche am Unteren Heideweg war zunächst für einen Lebensmittelv
ollversorger vorgesehen. Durch den Neubau von Netto wird sie dafür nicht mehr benötigt. Der Bereich ist im Flächennutzungsplan als Wohnbaufläche dargestellt und im Besitz der Stadt Hamm. Schule, Kitas, Nahversorger und Haltestellen des ÖPNV sind in unmittelbarer Nähe, eine Entwässerung über vorhandene Systeme ist möglich.
Die Vorbedingungen für die Entwicklung eines kleinen Baugebietes zur Arrondierung des Ortsteils sind also sehr gut. Das notwendige Interesse von Investoren ist vorhanden. Ein sinnvoller Vorschlag, auch unter der Einbeziehung von Überlegungen zur Auswirkung der demographischen Entwicklung in unserer Stadt.
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